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Essen und Trinken in der Toskana

Die toskanische Küche ist aufgrund ihres bäuerlichenen Ursprungs noch heute als bodenständig, nahrhaft und ideenreich zu bezeichnen. Neben Fleisch und Brot sind es vor allem Gemüse und Gewürze aus der Region, die der toskanischen Küche einen unverwechselbaren Akzent verleihen.

Entlang der Küste sind Fischspezialitäten wie die Fischsuppe Caciucco oder aber der schwarze Reis mit Tintenfischen (der Reis erhält seine markante Farbe von der Tinte des Fisches) zu empfehlen. Zum Landesinneren geht die Tendenz eindeutig zum Fleisch. Allen voran Rind, Schwein und Lamm, aber auch Wild und Kaninchen sind zu finden. Häufig wird das Fleisch gegrillt, da in früheren Zeiten der Kamin die einzige Heizquelle war und somit auch zum Kochen verwendet wurde. Ob der toskanische Schinken, die toskanische Salami oder aber für die ganzen Hungrigen ein "Bistecca alla Fiorentina" - ein 800g Steak vom Chianina-Rind - das Fleisch der Toskana ist wegen der freien Haltung der Tiere stets sehr aromatisch und saftig.

Ursprünglich als Arme-Leute-Essen beschimpft, gilt der Gemüseeintopf Ribollita heute als regionale Spezialität, die auch in Feinschmeckerrestaurants angeboten wird. Hier werden zahlreiche Gemüsereste wie Zwiebeln, weiße Bohnen, Kohl, Möhren, Kartoffeln sowie Weißbrot vom Vortag schmackhaft zu einer dicken Suppe aufbereitet. Für eine Kleinigkeit zwischendurch ist die toskanische Pizza zu empfehlen - eine foccacia (toskanisches Fladenbrot) reichhaltig belegt mit Tomaten, Oliven und Käse. Wer es gerne süß mag, wird sich natürlich in einer der zahlreichen gelateria (Eisdielen) über die große Auswahl an Eissorten freuen. Sehr lecker ist auch ein bomboloni, ein mit Schokolade oder Marmelade gefüllter Krapfen.

Die Toskana bietet also für jeden Geschmack eine Leckerei - am besten überzeugen Sie sich selbst einmal von den Köstlichkeiten der Region, es gibt noch viele weitere Spezialitäten zu entdecken, die wir in diesem kleinen Überblick leider nicht berücksichtigen konnten.
Olivenöl
Das Olivenöl aus der Toskana ist weltberühmt. Hier kann man die Energie förmlich schmecken, die die Oliven in den warmen Sonnentagen getankt haben. Die Oliven werden bereits kurz nach der Ernte kaltgepresst, so dass der fruchtige Geschmack erhalten bleibt. Durch die schonende Herstellung ohne übermäßige Temperatureinwirkung hat das native Olivenöl der Toskana einen sehr geringen Säuregehalt. Liegt dieser unter 0,8%, so darf das Öl als "Olio d'oliva extravergine" bezeichnet werden, bei einem Säuregehalt bis 2% als "Olio d'oliva vergine". Wegen seiner ungesättigten Fettsäuren gilt das Olivenöl als gesundheitsförderlich. In der toskanischen Küche kommt es aber vor allem wegen seines fruchtigen Geschmacks zum Einsatz.

Weine
Weine aus der Toskana genießen international einen hervorragenden Ruf. Der bekannteste Wein ist der Chianti, der aus der Sangiovese-Rebsorte gewonnen wird. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Chianti-Sorten, deren Anbaugebiet sich von Pisa bis Arezzo erstreckt. Mit dem Gallo Nero, dem schwarzen Hahn, darf sich aber nur der Chianti Classico schmücken, der nur im Süden der Provinz Florenz und im Norden der Provinz Siena angebaut wird. Bekannte Orte im Chianti-Classico-Anbaugebiet sind Castellina, Gaiole, Greve und Radda.

Ein Wein der internationalen Spitzenklasse kommt aus dem kleinen Ort Montalcino in der Provinz Siena. Der Brunello di Montalcino wird erst im sechsten Jahr nach seiner Ernte für den Handel freigegeben und ist der höchsten Qualitätsklasse DOCG zugeordnet.

Ein Besuch der Toskana lohnt sich also, um vor Ort die Vielfalt der verschiedenen Sorten zu erkunden und die Schönheit der Landschaft hautnah zu erleben, dessen Reiz sich im Geschmack ihrer Weine widerspiegelt.

Der Unterschied zwischen Chianti und Chianti Classico
Nach einem Regierungsbeschluß aus dem Jahre 1932, umfaßt das Chianti-Gebiet das gesamte Gebiet um Florenz, die Hügel des Chianti, das Elsa-Tal und Siena. Der Chianti Classico wird durch eine besondere Weinherstellung gewonnen. Insgesamt sind neun Gemeinden Teil des Gebietes des “Chianti Classico”: Castellina in Chianti, Gaiole in Chianti, Greve in Chianti, Radda in Chianti, Barberino Val d’Elsa, Castelnuovo Berardenga, Poggibonsi, S. Casciano in Val di Pesa und Tavarnelle in Val di Pesa. Auf Grund des steigenden Interesses für toskanischen Wein, sowie um die Qualität des Weines zu verbessern und zu schützen, sind innerhalb der letzten Jahre die Toskanischen Weinstraßen entstanden. Entlang der Toskanischen Weinstraßen kann man – neben dem Verkosten weltberühmter Weine – wunderschöne Ortschaften besuchen, die schon für sich eine Reise wert sind. Heute existieren 14 Toskanische Weinstraßen. Von Norden in Richtung Süden und von Westen nach Osten, befahren wir nun die Weinstraßen der Toskana.

Weinstraße
Auf den Spuren des guten Geschmacks entdecken Weinliebhaber auf einer der 14 Weinstraßen in der Toskana die unvergleichbare Schönheit der uralten Kulturlandschaft auf den vielen traumhaften Aussichtsplattformen. Erleben Sie die Toskana von ihrer schönsten Seite, lernen Sie charakteristische Plätze kennen und lassen Sie sich mit einem Gläschen Wein in der Hand von der toskanischen Landschaft verzaubern. Die Routen durch das Chiantigebiet bieten traumhafte Weingärten und führen an öffentlich zugänglichen Weinkellern vorbei. Dort bietet sich die Möglichkeit mit eigenen Augen zu verfolgen, wie der köstliche italienische Wein entsteht. Natürlich hat man auch Gelegenheit den erlesenen Trunk zu verköstigen und gleich einen Vorrat für Zuhause sicherzustellen.

Cantuccini
Das italienischen Mandelgebäck, das gerne zum Kaffee gegessen wird, stammt ursprünglich aus der Provinz Prato, in der Nähe von Florenz. Für die Zubereitung des feinen Mandelgebäck werden Mehl, Zucker, Amaretto, Zimt, Nelken, Sternanis und Mandeln benötigt.
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Orte

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